Der gezielte Einsatz von Künstlicher Intelligenz unterstützt Unternehmen dabei, Potenziale systematisch zu erkennen, geeignete Use Cases fundiert zu bewerten und KI-Initiativen sinnvoll zu priorisieren. Damit aus technologischen Möglichkeiten konkrete Mehrwerte entstehen, ist es entscheidend, den eigenen KI-Reifegrad realistisch einzuschätzen, strategische Handlungsfelder abzuleiten und KI-Anwendungsfälle mit Blick auf Nutzen, Umsetzbarkeit und Unternehmensziele strukturiert einzuordnen.

Im Interview beantwortet Referentin Larissa Mikolaschek zentrale Fragen rund um den Workshop „KI-Use Cases identifizieren und umsetzen“. Sie erläutert, wie Unternehmen ihren aktuellen KI-Reifegrad bestimmen, vielversprechende KI-Use Cases identifizieren, bewerten und priorisieren und daraus konkrete nächste Schritte ableiten können. Zudem zeigt sie, welche Elemente zu einer wirksamen KI-Strategie gehören, welche typischen Fallstricke bei der Umsetzung auftreten und wie sich KI-Initiativen praxisnah und zielgerichtet im Unternehmen vorantreiben lassen.

 

Warum ist das Thema gerade jetzt wichtig?


Wir befinden uns gerade an einem Wendepunkt: KI ist in der Breite der Unternehmen angekommen – laut aktuellen Bitkom-Zahlen nutzen nur noch 17 % der Unternehmen überhaupt keine KI. Aber die wenigsten haben KI wirklich als festen Bestandteil ihrer Prozesse etabliert. Das Wissen ist da, die Werkzeuge sind da – was fehlt, ist die Fähigkeit, konkrete, sinnvolle Use Cases zu identifizieren und konsequent umzusetzen. Genau diese Lücke schließt das Seminar.


Welchen Vorteil hat man, wenn man Ihr Seminar besucht – gegenüber Kollegen ohne diese Ausbildung?


Der größte Unterschied ist, dass Teilnehmende danach nicht mehr fragen „Wo könnte KI bei uns helfen?" – sondern es einfach wissen. Wir arbeiten im Seminar mit echten Unternehmensszenarien und einem strukturierten Framework, um Pain Points zu identifizieren und KI gezielt einzusetzen. Wer das einmal durchgespielt hat, denkt Prozesse grundlegend anders – und bringt diese Perspektive direkt in den Arbeitsalltag mit.


Welche Denkweise müssen Teilnehmer vielleicht zuerst ablegen, um wirklich Fortschritte zu erzielen?


Die häufigste Blockade ist das Denken: „KI ist ein IT-Thema – das sollen die Techniker lösen." Das ist ein Irrtum, der viele Projekte ausbremst. KI-Use Cases entstehen nicht im Serverraum, sondern dort, wo die Arbeit passiert – im Vertrieb, im Einkauf, im Kundenservice. Wer aufhört zu warten, bis „die IT etwas entwickelt hat", und anfängt, selbst Ideen einzubringen und mitzugestalten, macht plötzlich ganz andere Fortschritte.
 

Sie möchten den Workshop buchen? Das sind die nächsten Termine:

  • 11. September 2026 | Online
  • 27. November 2026 | Online

Weitere Informationen zum Lehrgang und die Möglichkeit zur Buchung finden Sie hier:
KI-Use Cases identifizieren und umsetzen | Bitkom Akademie