28,7 Milliarden Euro für KI – welches Wissen Unternehmen jetzt brauchen
Deutschland investiert deutlich mehr in Künstliche Intelligenz: Für 2026 werden Ausgaben von 28,7 Milliarden Euro erwartet – ein Wachstum von 48 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders dynamisch entwickelt sich generative KI. Für Unternehmen stellt sich damit nicht nur die Frage nach passenden Technologien, sondern auch nach den notwendigen Kompetenzen. Die Bitkom Akademie unterstützt Fach- und Führungskräfte mit Weiterbildungen zu KI und Daten – vom Einstieg bis zur fachlichen Vertiefung.
Das Wichtigste auf einen Blick
- 28,7 Milliarden Euro: Auf diesen Wert soll der deutsche KI-Markt 2026 wachsen. Das entspricht einem Plus von 48 Prozent.
- 11,5 Milliarden Euro: Die Ausgaben für generative KI sollen sich gegenüber 2025 etwa verdoppeln.
- 40 Prozent: Diesen Anteil erreicht generative KI voraussichtlich an den gesamten KI-Ausgaben.
- 40,3 Milliarden Euro: Für 2027 wird ein weiteres Marktwachstum von 40 Prozent erwartet.
- Die Bitkom Akademie bietet passende Weiterbildungen, um KI-Anwendungen zu verstehen, Einsatzmöglichkeiten zu bewerten und Kompetenzen gezielt auszubauen.
Die Zahlen hat Bitkom in seiner Presseinformation vom 22. September 2026 anlässlich des AI, Data and Quantum Summit in Berlin veröffentlicht. Sie beruhen auf Marktdaten und Prognosen des Marktforschungsunternehmens IDC.
Generative KI treibt das Wachstum
Generative KI gehört zu den wichtigsten Wachstumstreibern des deutschen KI-Marktes. Dazu zählen Anwendungen wie ChatGPT, Claude, Microsoft Copilot oder Google Gemini. Die Ausgaben in diesem Bereich sollen von 5,7 Milliarden Euro im Jahr 2025 auf 11,5 Milliarden Euro im Jahr 2026 steigen.
Bitkom beschreibt die Entwicklung als Übergang von der Experimentierphase zu einem breiteren Einsatz in Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen. Für die betriebliche Weiterbildung ergibt sich daraus eine konkrete Aufgabe: Beschäftigte benötigen nicht nur Orientierung zu einzelnen Anwendungen, sondern auch Wissen darüber, wie sich diese sinnvoll in ihre Arbeit integrieren lassen.
Software hat den größten Anteil am KI-Markt
Die erwarteten Ausgaben verteilen sich auf drei Bereiche:
- KI-Software: 16,0 Milliarden Euro und damit 65 Prozent mehr als im Vorjahr.
- KI-Dienstleistungen: 6,8 Milliarden Euro bei einem Wachstum von 30 Prozent.
- KI-Hardware: 5,8 Milliarden Euro und ein Plus von 32 Prozent.
Die Entwicklung zeigt, dass Unternehmen sowohl in Anwendungen als auch in die technische Infrastruktur und begleitende Dienstleistungen investieren. Ergänzend sollten sie prüfen, welche Kenntnisse ihre Teams für die Auswahl, Einführung und Nutzung der Technologien benötigen.
Welche KI-Kompetenzen benötigen Ihre Beschäftigten?
Eine passende Qualifizierung beginnt bei den jeweiligen Aufgaben: Wer KI-Anwendungen im Arbeitsalltag nutzen möchte, benötigt andere Kenntnisse als Personen, die Datenanalysen durchführen oder KI-Projekte rechtlich begleiten. Für die Weiterbildungsplanung bieten sich folgende Fragen an:
- Grundlagen verstehen: Welche Möglichkeiten und Grenzen haben KI-Anwendungen?
- Einsatzfelder bewerten: Welche Aufgaben und Prozesse kommen für eine Unterstützung durch KI infrage?
- Anwendungen nutzen: Welche Kenntnisse benötigen Beschäftigte für ihre konkreten Werkzeuge?
- Ergebnisse prüfen: Wie lassen sich KI-Ausgaben kritisch hinterfragen und fachlich bewerten?
- Verantwortung klären: Welche rechtlichen und organisatorischen Anforderungen müssen berücksichtigt werden?
Mit der Bitkom Akademie vom Einstieg zur Spezialisierung
Die Bitkom Akademie bietet unterschiedliche Lernangebote für den Aufbau und die Vertiefung von KI-Kompetenzen. Je nach Vorkenntnissen und Entwicklungsziel stehen beispielsweise folgende Weiterbildungen zur Auswahl:
- Einstieg und Orientierung: Der Workshop „KI 360° – Einstieg in die Künstliche Intelligenz“ vermittelt einen kompakten Überblick über das Themenfeld.
- Recht und Compliance: Der Zertifikatslehrgang „KI-Compliance Beauftragter“ behandelt unter anderem AI Act, Datenschutz, Urheberrecht und Haftungsfragen.
- Technische Vertiefung: Die „Ausbildung zum Deep Learning Specialist“ führt von den Grundlagen bis zur selbstständigen Programmierung von KI-Anwendungen mit Keras und TensorFlow.
Weitere Angebote zur praktischen Anwendung, zu Datenanalysen und zu aktuellen KI-Entwicklungen finden Sie in der Themenübersicht „KI & Daten“.
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Weiterbildung ergänzt die Investition in Technologie um das Wissen der Menschen, die sie einsetzen. Nutzen Sie die Marktentwicklung als Anlass, den Qualifizierungsbedarf in Ihrem Unternehmen zu prüfen und passende Lernangebote für Ihre Teams auszuwählen.
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